Allgemeine Informationen

Zielsetzung

Neue Impulse für die Kultur der Lehre und das Hochschulleben

Ein internationales Begegnungsforum für Hochschullehrende aus Basel, München, Salzburg und Liechtenstein

Die Kunstuniversitäten, Musikhochschulen und Musikakademien im deutschsprachigen Raum genießen international höchstes Ansehen. Im Bereich der Musik möchten Studierende aus aller Welt hier ihre Ausbildung fortsetzen, vertiefen oder vollenden – bei herausragenden Künstlern, dort, wo die abendländische Musik ihre Wurzeln hat.

Aber auch als derart erfolgreiche Institutionen müssen wir uns immer wieder verändern und erneuern, um lebendig und attraktiv zu bleiben, und müssen auf die gravierenden Veränderungen der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und die damit verbundenen Herausforderungen reagieren. Wie verhalten wir uns richtig, um unsere Sache erfolgreich zu vertreten und die uns im Kulturleben zufallende wichtige Rolle mitgestaltend zu erfüllen?

Unsere Häuser sind keineswegs „nur“ Musikhochschulen, auch wenn Musik und darstellende Künste stets den größten Anteil der Studierenden stellen und in besonderer Weise im Rampenlicht stehen. Werden die Querverbindungen zu den Wissenschaftlern und Pädagogen in bestmöglicher Weise genutzt? Wie können wir Interesse und Engagement für das zeitgenössische Schaffen nachhaltig fördern und darüber hinaus unsere Studierenden verschiedener künstlerischer Sparten zu kreativer Zusammenarbeit anregen, wie sie in vielen Bereichen des gegenwärtigen Kulturlebens ständig praktiziert wird? Dies sind nur einige der Fragen, die uns in diesem Begegnungsforum beschäftigen werden.

Vor diesem Hintergrund haben die Rektorin und die Rektoren der Musikakademie Basel, der Hochschule für Musik und Theater München, der Universität Mozarteum Salzburg und der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein miteinander verabredet, einen Kreis von 15 Lehrenden und jungen KünstlerInnen aus ihren Institutionen zu nominieren, der sich frei von allen Einschränkungen mit diesen Herausforderungen beschäftigt. Er wird aus Lehrenden unterschiedlicher Fachrichtungen bestehen: ihm sollen ältere, mit dem „Hochschulgeschäft“ vertraute, und jüngere, neu eingetretene KollegInnen angehören.

Gemeinsam werden wir über Stärken und neuralgische Punkte der Hochschularbeit sprechen, über eine neue Kultur der Lehre nachdenken und nach interessanten Modellen und neuen Lösungen suchen. Dabei gibt es viel Raum für eigene Konzepte und Ideen. Die Ergebnisse werden zum Abschluss mit den Hochschulleitungen diskutiert.

Zusätzliche Anregungen kommen durch den intensiven Austausch mit herausragenden Persönlichkeiten des Musiklebens und der Kulturszene. Das Aufeinandertreffen von „Erfahrung“ und „frischem Blick von außen“ verspricht produktive Gespräche und soll dazu beitragen, neue MitstreiterInnen für eine gestaltende, zukunftsorientierte Mitarbeit am Hochschulganzen zu gewinnen.