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Pablo Ferrandez

Pablo Ferrández hat sich durch seine Auszeichnung bei den begehrten „International Classical Music Awards 2016“ als „Young Artist of the Year“ sowie durch die Preise beim „Internationalen Tschaikowski-Wettbewerb“ und bei der „V. International Paulo Cello Competition“ als Cellist einen Namen gemacht. Seine ausdrucksstarke Intensität und Bühnenpräsenz begeistern das Publikum auf der ganzen Welt.

Der junge Cellist, der von Kritikern für seine Authentizität gelobt und als „einer der Top-Cellisten“ (Rémy Louis, Diapason Magazine) gepriesen wurde, entwickelt durch die Zusammenarbeit mit international renommierten Künstlern und führenden Orchestern eine brillante Karriere.

Als Solist trat Pablo Ferrández bereits mit dem Mariinsky Orchestra, den Wiener Symphonikern, den St. Petersburger Philharmonikern, den Stuttgarter Philharmonikern, der Kremerata Baltica, dem Philharmonischen Orchester Helsinki, der Tapiola Sinfonietta, dem Hyogo Performing Arts Center Orchestra, dem Mexican National Symphony Orchestra, dem Spanischen Nationalorchester, dem RTVE Orchestra und dem Maggio Musicale Fiorentino auf und arbeitete mit Künstlern wie Zubin Mehta, Valery Gergiev, Yuri Temirkanov, Adam Fischer, Heinrich Schiff, Dennis Russell Davies, John Storgårds, Gidon Kremer, Ivry Gitlis und Anne-Sophie Mutter zusammen.

Als begeisterter Kammermusiker wird Pablo Ferrández regelmässig zu internationalen Festivals eingeladen, darunter das Verbier Festival, die Sommets Musicaux de Gstaad, das Kammermusikfestival intonations, La Folle Journée, das Casals Festival, die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, das Spivakov Festival, das Piatigorsky International Cello Festival, das Kronberg Academy Festival, das Festival Internacional de Santander und das Rheingau Musik Festival, wo er 2015 mit dem „LOTTO-Förderpreis“ ausgezeichnet wurde.

Zu seinen jüngsten Auftritten zählen Konzerte im Louvre in Paris, im Palau de la Música in Barcelona und im Auditorio Nacional de Música in Madrid, die glänzende Kritiken erhielten.

Dieser faszinierende Interpret mit einer unglaublichen Technik wurde beschrieben als „ein inspirierender und ausdrucksstarker Solist, der sein Können stets in den Dienst des Komponisten stellt. Persönliche Eitelkeit ist ihm fremd.“ (Jury des LOTTO-Förderpreises)

Seine erste CD mit Cellokonzerten von Dvorák und Schumann, zusammen mit den Stuttgarter Philharmonikern unter der Leitung von Radoslaw Szulc, wurde von den Kritikern hochgelobt: „Pablo Ferrández ist ein grossartiger Solist mit einem warmen Ton und einem leidenschaftlichen, feinen Charakter, was ihn zu einem wunderbaren Interpreten von Schumanns Konzert macht, verbunden mit einer melancholischen Eleganz und dem Aufblitzen eines launischen Esprits.“ (Tim Ashley, The Guardian) „Mit Dvorák kündigt sich Ferrández selbst als etablierten Cellisten an. Er spielt unglaublich ausdrucksvoll, und trotzdem bleibt seine Interpretation leicht und ohne Übertreibung.“ (Janet Banks, The Strad).

Pablo Ferrández ist stolz auf seine langjährige künstlerische Freundschaft mit Gidon Kremer, der zu seinen grössten Förderern gehört. Seine zweite Aufnahme, zusammen mit der Kremerata Baltica unter der Leitung von Heinrich Schiff, beinhaltet italienische Werke von Rossini und Menotti.

Zu den Highlights der Saison 2016/2017 zählten sein Debüt in der Berliner Philharmonie mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, sein Auftritt mit dem BBC Philharmonic unter der Leitung von Juanjo Mena, die Zusammenarbeit mit Christoph Eschenbach, unter dessen Leitung er Schumanns Cello-Konzert mit dem hr-Sinfonieorchester und dem Spanischen Nationalorchester aufgeführt hat, sein erneuter Auftritt mit dem Maggio Musicale Fiorentino unter Zubin Mehta, Rezitals in Schloss Elmau und im Mariinski-Theater, eine Europatournee mit der Kremerata Baltica und Gidon Kremer, Auftritte beim Jerusalem International Chamber Music Festival und beim Rostropovich Festival, seine Debüts mit dem Orchestra Sinfonica Nazionale RAI, dem Barcelona Symphony Orchestra, dem Castilla y León Symphony Orchestra, dem Gran Canaria Philharmonic, den Münchner Symphonikern, dem Estonian National Symphony Orchestra, dem Orquestra Sinfonica Brasileira, dem Taipei Symphony Orchestra und dem Queensland Symphony Orchestra sowie seine Aufführungen von Brahms' Doppelkonzert mit Anne-Sophie Mutter und dem London Philharmonic Orchestra.

Pablo Ferrández wurde 1991 in Madrid in eine Musikerfamilie geboren. Im Alter von 13 Jahren wurde er bereits an der renommierten Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid aufgenommen und dort von Natalia Shakhovskaya unterrichtet. Anschliessend studierte er an der Kronberg Academy bei Frans Helmerson.

Pablo Ferrández spielt auf dem Stradivari-Cello „Lord Aylesford“ (1696), das ihm von der Nippon Music Foundation zur Verfügung gestellt wird.

 

Juni 2018

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