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Dozent

Kian Soltani

Wenn Kian Soltani musiziert, öffnen sich Welten: Individualität, Ausdruckstiefe und ein charismatisches Auftreten zeichnen den jungen Cellisten aus. Sie haben Kian Soltani zu einem der aufregendsten Musiker seiner Generation werden lassen.

Seine Debüts im Wiener Musikverein und bei der Schubertiade Hohenems, aber vor allem sein Gewinn bei der „International Paulo Cello Competition“ in Helsinki machten weltweit auf Kian Soltani aufmerksam.

Im Sommer 2015 war Kian Soltani Solist in Beethovens „Tripelkonzert“ zusammen mit Daniel Barenboim, Guy Braunstein und dem West-Eastern Divan Orchestra in Berlin auf der Waldbühne, bei den Festspielen in Salzburg und Luzern, den BBC Proms in London und im Teatro Colón in Buenos Aires.

Höhepunkte in der Saison 2017/2018 waren Auftritte in der Alten Oper Frankfurt, der Philharmonie de Paris, der Royal Festival Hall London, der Kölner Philharmonie, dem Pierre Boulez Saal in Berlin, dem Prinzregententheater in München, dem Konzerthaus Oslo und bei der Schubertiade Hohenems sowie Konzerte bei den Festspielen in Salzburg, Verbier, Luzern und Aix-en-Provence. Mit Daniel Barenboim und dem West-Eastern Divan Orchestra war er 2017 mit Richard Strauss’ „Don Quixote“ auf Welttournee. Sein Deutsche Grammophon-Debütalbum „Home“ wurde im Februar 2018 veröffentlicht.

Kian Soltani wurde 1992 in Bregenz in eine persische Musikerfamilie geboren. Mit vier Jahren begann er Cello zu spielen und wurde mit gerade einmal zwölf Jahren in die Klasse von Ivan Monighetti an der Musikhochschule Basel aufgenommen. 2014 wurde er Stipendiat der Anne-Sophie Mutter Stiftung und schloss sein Studium im Rahmen des Programms „Junge Solisten“ an der Kronberg Academy ab. An der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein konnte er wichtige musikalische Erfahrungen sammeln.

Kian Soltani spielt das Stradivari-Cello „London“ von 1694 als Leihgabe der J & A Beare International Violin Society.

 

Juni 2018