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Geboren1991
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Irina Vaterl

Irina Vaterl wurde 1991 in Graz geboren. Mit sieben Jahren erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht bei Gerlinde Hörmann an der Musikschule Köflach, und mit 12 Jahren wechselte sie zu Loudmila Satz an die Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, wo sie auch von Alexandr Satz unterrichtet wurde. Seit 2009 studiert sie bei Milana Chernyavska und schloss im März 2014 ihr Bachelorstudium im Fach Klavier (Konzertfach) mit einstimmiger Auszeichnung ab. Im März 2015 folgte der Bachelorabschluss für Klavierpädagogik mit einstimmiger Auszeichnung und im Juni 2017 der Masterabschluss im Fach Klavier (Konzertfach), ebenfalls mit einstimmiger Auszeichnung. Ihre Bachelorarbeit über die französische Komponistin Louise Farrenc wurde mit dem Genderpreis der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz ausgezeichnet. Irina Vaterl studiert seit ihrem 12. Lebensjahr zudem Querflöte bei Nils Thilo Krämer an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz und schloss im Oktober 2013 ihr Bachelorstudium sowie im Juni 2015 ihr Pädagogikstudium für Querflöte mit Auszeichnung ab.

Wichtige musikalische Impulse erhielt Irina Vaterl bei Meisterkursen mit renommierten Professoren, darunter J. Rouvier, S. Pochekin, B. Glemser, M. Voskresensky, F. Gottlieb, B. Berezovsky und R. Dalibaltayan. Sie ist ausserdem Stipendiatin der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein und nimmt dort regelmässig an den Intensiv-Wochen und Aktivitäten der Akademie teil.

Die junge Pianistin ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. Von 2000 bis 2009 gewann sie bei allen österreichischen Landes- und Bundeswettbewerben des Jugendmusikwettbewerbs „Prima la Musica“ (Solo und Kammermusik) erste Preise. Nachdem sie den renommierten Wettbewerb „Roma 2008“ sowohl als Solistin als auch auf zwei Klavieren mit ihrer Schwester Silvia gewann, wurde das Preisträgerkonzert live im italienischen Fernsehen übertragen; es folgten zahlreiche Auftritte in Italien, u. a. in Triest, beim Festival Internazionale di Mezza Estate in Tagliacozzo, in der österreichischen Botschaft sowie im Aussenministerium in Rom. Als jüngstes Finalisten-Duo bei der „International Piano Competition San Marino 2010“ erregten Irina und Silvia Vaterl die Aufmerksamkeit renommierter Pianisten, woraufhin zahlreiche Einladungen auf internationaler Ebene folgten. 2011 erreichten sie den 1. Platz bei der „XVII. International Schubert Competition“ in Tschechien und den 3. Platz beim internationalen Klavierwettbewerb „12th Concours Grieg” in Oslo. Irina Vaterl ist ausserdem Preisträgerin internationaler Solo-Wettbewerbe. Im März 2011 erhielt sie den 2. Platz beim Wettbewerb „Donostia Hiria – Ciudad de San Sebastián“ in Spanien. Im Mai 2012 gewann sie den internationalen Wettbewerb „Petar Konjovic” in Belgrad und wurde mit einem Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von Frédéric Chopin ausgezeichnet. Im selben Monat gewann sie den 1. Preis beim internationalen Klavierwettbewerb „Vietri sul Mare” in Salerno. 2013 wurde sie mit dem 1. Preis beim internationalen Musikwettbewerb „Gianluca Campochiaro” in Sizilien ausgezeichnet. 2014 gewann sie jeweils den 1. Preis bei der „International Competition Young Virtuoso” in Zagreb und beim internationalen Klavierwettbewerb „Lia Tortora“ in Città della Pieve sowie jeweils den 2. Preis beim internationalen Klavierwettbewerb „Città di Treviso” in Treviso, beim „Concours International de Piano d’Ile de France” in Maisons-Laffitte und beim internationalen Klavierwettbewerb „Città di Caraglio“. 2016 gewann sie jeweils den 1. Preis beim internationalen Wettbewerb „Premio Contea“ in Treviso und beim internationalen Klavierwettbewerb „Gran Klavier – Ciudad de Alcalà“ in Madrid. Beim internationalen Musikwettbewerb „Antonio Salieri“ in Legnago wurde Irina Vaterl mit dem Hauptpreis aller Instrumente prämiert und erhielt eine Einladung, als Solistin mit dem Orchester „I Virtuosi Italiani“ aufzutreten. Im April 2017 folgte sie dieser Einladung als Solistin mit Mozarts Klavierkonzert in d-Moll, KV 466, im Teatro Ristori/Verona und im Teatro Salieri/Legnago. Ausserdem wurde sie mit dem Sonderpreis für das beste romantische Werk ausgezeichnet. Im Juni 2017 gewann Irina Vaterl den 1. Preis beim Wettbewerb „Città di Padova“ in Padua (Italien). Mit der vollen Punktzahl war sie absolute Gewinnerin über alle Instrumente und Kategorien des Wettbewerbs und erhielt zahlreiche Konzerteinladungen in der kommenden Saison. Auch als Flötistin ist sie Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe.

Neben den Wettbewerben konzertierte Irina Vaterl bereits bei zahlreichen Veranstaltungen, u. a. Redoute der Kunstuniversität Graz, Internationales Jugendmusikfestival Classics in Styria, Classics in the City im Grazer Landhaushof, in Deutschlandsberg im Rahmen des Klavierfrühlings sowie Konzerte in Deutschland, England, Italien, Kroatien, Liechtenstein, Österreich, Schweiz, Serbien, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn und Zypern. 2009 gestaltete sie gemeinsam mit ihrer Schwester Silvia die Abschlussmatinee der Eggenberger Schlosskonzerte in Graz, wo sie 2010 auch das Abschlusskonzert spielte, das im ORF übertragen wurde – ein Höhepunkt ihrer regionalen Konzerttätigkeit. Zahlreiche Fernseh- und Radioauftritte, zuletzt bei „Kultur Spezial“ und bei „Ö1 Intrada“, folgten. Im Februar 2012 trat Irina Vaterl erstmals beim FESTIVAL NEXT GENERATION in Bad Ragaz auf. Gemeinsam mit ihrer Schwester Silvia spielt sie auch vierhändig bzw. auf zwei Klavieren.

Als Schauspielerin und Pianistin spielte sie im Juni 2010 eindrucksvoll die Rolle der Clara Schumann auf der Hauptbühne der Grazer Oper.

Die junge Pianistin ist Preisträgerin des Martha Debelli Stipendienwettbewerbs der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz sowie der Hildegard Maschmann-Stiftung zur Förderung junger Konzertpianistinnen und Konzertpianisten. Im Januar 2015 wurde Irina Vaterl der „Living Culture Art Award“ überreicht, ein Kulturpreis der Zeitschrift „Living Culture“ für besondere Verdienste im Bereich der Kunst.

 Oktober 2017

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