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Stipendiat

Levon Avagyan

Levon Avagyan wurde 1990 in Jerewan (Armenien) geboren und studierte am Staatlichen Konservatorium bei Prof. Vagharshak Harutyunyan. Seit 2010 ist er Student an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz bei Prof. Dr. Milana Chernyavska. Aufgrund seiner aussergewöhnlichen Begabung hat Levon Avagyan zudem das Privileg, seit 2011 Stipendiat der Internationalen Musikakademie im Fürstentum Liechtenstein zu sein. Er nimmt dort regelmässig an Meisterkursen teil, bekommt die Möglichkeit im Rahmen von Akademiekonzerten aufzutreten und wird bei seinen Projekten unterstützt.

Der junge Pianist kann bereits auf zahlreiche Wettbewerbserfolge zurückblicken. Er ist u. a. Preisträger des „Internationalen Wettbewerbs für junge Pianisten“ in Griechenland (2005), des nationalen Wettbewerbs für junge Pianisten „Arno Babajanyan“ in Jerewan (2006), des internationalen Wettbewerbs ,,Jeunes Talents“ in Frankreich (2011) und des internationalen „Komitas Wettbewerbs“ in Berlin (2013). 2012 gewann er den 1. Preis beim „Martha Debelli-Wettbewerb“ in Graz.

Levon Avagyan vereint sein überschäumendes Temperament mit grosser Leidenschaft und Spielfreude, schafft es aber auch, vollständig in der Musik zu versinken und das Publikum somit in seinen Bann zu ziehen. Trotz seines jungen Alters kann Levon Avagyan bereits auf ein grosses und breit gefächertes Repertoire zurückgreifen. Dieses umfasst neben bedeutenden Werken aus Barock, Klassik und Romantik auch einige hochvirtuose Bearbeitungen von György Cziffra, die weitgehend als fast „unspielbar“ gelten. Im Oktober 2013 hat er beim berühmten „Kissinger KlavierOlymp“ einen erfolgreichen Klavierabend gegeben. Levon Avagyan gastierte ausserdem bei verschiedenen namhaften Festivals wie dem „Komitas Festival“ in Deutschland und dem „NEXT GENERATION Classic Festival Bad Ragaz“ in der Schweiz.

Im Januar 2014 hat der junge Pianist den „Yamaha-Preis“ gewonnen und ist damit Stipendiat der YMFE Stiftung geworden. Ausserdem war Levon Avagyan Stipendiat der renommierten Spivakov-Stiftung in Moskau (Russland) und der Stiftung „Neue Namen“ in Jerewan (Armenien). Seit 2008 ist er Mitglied des Berliner Kulturprojektes „Kammerton“.

   August 2014