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Steckbrief
Geboren1990
LandDeutschland
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Intensiv-Wochen

Stipendiat

Simone Drescher

Schon früh, als sie mit 12 Jahren Jungstudentin bei Gotthard Popp an der Musikhochschule Detmold, Abteilung Dortmund, wurde und später mit ihm an die Robert Schumann Hochschule Düsseldorf ging, zeigte sich, dass in Simone Drescher eine Vollblutmusikerin steckt, die in ihrem Musizieren vollkommen aufgeht. Die Cellistin wurde 1990 in Herdecke als Tochter deutsch-koreanischer Eltern geboren und studiert seit ihrem Abitur 2009 bei Wolfgang Emanuel Schmidt an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar. Bereits als Jungstudentin wurde sie 2009 von der Studienstiftung des deutschen Volkes als Stipendiatin aufgenommen.

Neben ihren Lehrern gaben ihr auch andere bedeutende Musiker in Meisterkursen und Workshops wich­tige künstlerische Impulse, so etwa David Geringas, Natalia Gutman, Jens Peter Maintz und Wolfgang Böttcher, Truls Svane, Johannes Moser und das Tokyo String Quartet.

Als Solistin konzertierte Simone Drescher u.a. mit der Philharmonie Baden-Baden, dem Folkwang Kam­merorchester Essen, der Sinfonietta Köln und der Neuen Philharmonie Westfalen. Konzertauftritte führ­ten sie bisher durch ganz Deutschland, in die Schweiz, nach Spanien, Italien, England, Schweden, nach Nordamerika und zu renommierten Festivals. In der Spielzeit 2012/13 trat sie in der Konzertreihe "Best of NRW" auf und konzertierte landesweit mit der Pianistin Olga Gollej. In der Konzertsaison 2013/14 wird sie deutschlandweit bei den „Konzerten junger Künstler“ zu hören sein. Rund­funk­produktionen entstanden für Deutschlandradio Kultur, WDR3, MDR, und die Deutsche Welle.

Simone Drescher ist mehrfach ausgezeichnet worden. Zuletzt nahm sie der Deutsche Musikrat 2013 als Solistin in die Bundesauswahl „Konzerte junger Künstler“ auf, ein Jahr zuvor gewann sie beim Deut­schen Musikwettbewerb in Bonn zusammen mit der Pianistin Olga Gollej ein Stipendium und Sonder­preis in der Duowertung. 2012 erhielt sie zudem den GWK-Förderpreis der Gesellschaft für Westfälische Kulturarbeit, Münster, der mit der Aufnahme in ein mehrjähriges Förderprogramm verbunden ist. Im selben Jahr konnte sie durch ein Ellen Battel Stoeckel-Stipendium ein Sommer­studium mit zahlreichen Konzerten beim Norfolk Chamber Music Festival der Yale University/USA absolvieren. Bereits als Jugend­liche war sie bei „Jugend musiziert“ erfolgreich: Sie gewann etliche Preise – übrigens nicht nur als Cellistin, sondern auch in der Kategorie Querflöte und Akkordeon. 2004 erspielte sie sich in der Kategorie Violoncello solo einen 1. Bundespreis.

Simone Drescher ist langjährige Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben, der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung. Sie ist konzertierendes Mitglied von Yehudi Menuhin Live Music Now und erhielt 2012/2013 ein Gerd Bucerius Förderstipendium der ZEIT Stiftung in der Deutschen Stiftung Musikleben.

Als mehrfache Preisträgerin des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt sie derzeit ein Violoncello von Stefano Scarampella, Mantua um 1900, eine großzügige Schenkung des Ernst von Siemens Kunstfonds an die Deutsche Stiftung Musikleben.

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