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Dozent

Prof. Jens Peter Maintz

Prof. Jens Peter Maintz studierte bei David Geringas und absolvierte Meisterkurse bei Heinrich Schiff, Boris Pergamenschikow und Siegfried Palm. 1994 gewann er den ersten Preis beim ARD-Wettbewerb in München, der in der Kategorie Violoncello seit 17 Jahren nicht mehr vergeben worden war. Von 1995 an war er erster Solocellist des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin, bis er 2004 als Nachfolger Wolfgang Boettchers die Professur für Violoncello an der Universität der Künste Berlin übernahm. Gleichzeitig war er langjähriges Mitglied des Trio Fontenay.
Als Solist und Kammermusiker konzertierte Jens Peter Maintz  in Europa, Japan, Südamerika und den USA. Er arbeitete mit Dirigenten wie Gerd Albrecht, Vladimir Ashkenazy, Herbert Blomstedt, Dennis Russel Davies, Marek Janowski, Bobby McFerrin und Franz Welser-Möst. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Ensembles wie das Artemis Quartett, Carmina Quartett und Minguet Quartett sowie Kolja Blacher, Isabelle Faust, Janine Jansen, Wolfram Christ und Antoine Tamestit.
Neben dem klassischen Konzertrepertoire brachte Jens Peter Maintz viele Werke zeitgenössischer Komponisten wie Isang Yun, Jan Müller-Wieland und Georg Friedrich Haas zur Aufführung. 2003 war er Solist der deutschen Erstaufführung von Richard Danielpours Cellokonzert Nr.1 in der Berliner Philharmonie; er wurde dabei vom Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung von Herbert Blomstedt begleitet. Auf Claudio Abbados Einladung ist er seit 2006 Solocellist des Luzern Festival Orchestra. Außerdem spielte er in der Saison 2006/2007 mit dem Radiosinfonieorchester Berlin unter Marek Janowski das Cellokonzert von Robert Schumann und das Doppelkonzert von Brahms an der Seite von Arabella Steinbacher.
Auch seine Diskographie ist vielfältig. Bei Sony Classical erschien seine mit dem ECHO-Klassik-Preis ausgezeichnete Debüt-CD mit Werken von Bach, Kodaly und Dutilleux, bei Capriccio Aufnahmen von Isang Yuns Cellokonzert und bei Arte Nova eine CD mit romantischem Repertoire aus dem Tschaikowski-Kreis.
Jens Peter Maintz spielt ein Violoncello von Vincenzo Ruggeri aus dem Jahr 1696 und eines von Wolfgang Schnabl, gebaut 2005.

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